Kürzlich angeschaut – Netflix Serien

Wir haben ein Serien-Special für euch vorbereitet. Unsere Short-Reviews verraten euch, von welchen Serien, die wir kürzlich auf Netflix gesehen haben, wirklich überzeugt sind.

Tote Mädchen lügen nicht


Quelle Trailer: Netflix DACH

Inhalt:
Nach ihrem Selbstmord hinterlässt Hannah Baker ihren Mitschülern Audiokasetten, die die 13 Gründe benennen, die sie zum Selbstmord getrieben haben. Clay Jensen ist der vorletzte in einer langen Reihe Mitschüler, die auserwählt wurden, die Tapes anzuhören und die Wahrheit zu erfahren. Wie wird Clay damit umgehen? Und wer oder was trieb Hannah in den Freitod?

Review:
TOTE MÄDCHEN LÜGEN NICHT ist eine hoch-emotionale Serie. Ich war gefesselt von jeder Folge. Die Serie scheut sich nicht davor schockierende Erlebnisse in ihrer realen Härte zu zeigen und das ist es, was einen so mitnimmt. In gewisser Weise ist man auch von einer erschreckenden Sensationslust getrieben – man muss einfach alle 13 Gründe erfahren. Eben diese Selbstreflektion, die sich beim Zuschauer einstellt, macht die Serie so wertvoll. Unbedingt anschauen (wenngleich ich hoffe, dass die Gerüchte um eine 2.Staffel nicht wahr sind.)

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Penny Dreadful


Quelle Trailer: Netflix DACH

Inhalt:
Penny dreadful könnte man als britische Horror-Version der deutschen Groschenromane bezeichnen. Im viktorianischen England treffen ein Cowboy, eine besessene Frau, ein Forscher und Dr. Frankenstein aufeinander um das Rätsel der verschwundenen Mina (nach Mina Harker) zu lösen. Dabei tauchen sie immer mehr in die Welt des Übernatürlichen ein und müssen sich den wohl bekanntesten „Monstern“ der Horror-Literatur stellen.

Review:
Die Liga der Außergewöhnlichen Gentleman ist zurück – so fühlt es sich zumindest an. Hört sich der Serien-Teaser (Ein Cowboy, Frankenstein und ein Forscher…) noch eher nach einem schlechten Witz an, so ist es die Serie nicht. Verschiedene Fantasy-Geschichten spinnen ein spannendes Netz an Geheimnissen im viktorianischen England, ohne auf eine Romantifizierung des Horrors zurückgreifen zu müssen, wie wir es in vergangenen Adaptionen gewohnt sind. Die Charaktere haben alle mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen, was einiges an Konfliktpotential liefert und gleichzeitig eine gewisse Harmonie in die Gruppe bringt.

Nachtrag: Nachdem ich nun auch die letzte Folge beendet habe, hat sich die Serie eine weitere Couch-Potato verdient. Selten hat man wohl solch lovable unlovable creatues erlebt.

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Black Mirror


Quelle Trailer: Netflix DACH

Inhalt:
Black Mirror präsentiert in jeder folgende eine eigene Storyline. Im Mittelpunkt stehen die Auswirkungen von Technik auf die Gesellschaft. Dabei muten die Folgen mal mehr und mal weniger futuristisch an. Von Medien, über Social Media zu virtuellen Realitäten deckt die Serie alles ab.

Review:
Ich habe gerade einmal die erste Staffel (2011) beendet und bin im Bann dieser Serie gefangen. Welche Geschichten haben sich die Macher noch einfallen lassen? Bisher ist die Serie authentisch, futuristisch, grotesk, ekelhaft, schockierend – sie ist so vieles. Als Zuschauer kann man sich nie sicher sein, was einen erwartet. Man ist gleichzeitig abgestoßen als auch fasziniert von der Realitätsnähe dieser futuristischen Gesellschaftsvisionen. Ich zumindest, will davon mehr sehen.

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[atari]

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3 Gedanken zu “Kürzlich angeschaut – Netflix Serien

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