Filmkritik: Brooklyn – Eine Liebe zwischen zwei Welten

 

Auf geht es nach New York! Aber nicht in die immer leuchtende, immer laute Skyscraper Hochburg Manhattan, sondern in das beschaulichere Brooklyn der 1950er Jahre – im gleichnamigen Film BROOKLYN.


Handlung Brooklyn

Die junge Eilis Lacey (Saoirse Ronan) lebt mit ihrer Mutter und Schwester in Irland und arbeitet stundenweise in einem Lebensmittelgeschäft. Die Chefin ist gemein, die Gegend ist wunderschön aber einsam und langweilig, und auch die Männerwelt kann Ellis nicht halten. Ihre ältere Schwester (Fiona Glascott) fädelt schließlich ein neues Leben in Brooklyn, New York für Ellis ein. Also verlässt sich eines Tages ihre Mutter (Fiona Glascott) und ihr Zuhause, um in Amerika ein neues Leben zu beginnen. Hier scheint schnell alles besser zu sein: ein gut bezahlter Job, Ausgehmöglichkeiten, neue Freunde und schließlich verliebt sie sich sogar, in den Italo-Amerikaner Tony (Emory Cohen). Alles scheint perfekt. Doch als sie nach einigen Monaten ihre Heimat in Irland besucht, scheint es auch hier plötzlich viel lebenswerter. Und das liegt nicht nur an ihren Freunden dort und an einem tollen Jobangebot, sondern auch an Jim (Domnhall Gleeson). Nun steht Ellis vor der schwierigen Wahl, für welchen Mann sie sich entscheiden wird – und für welches Leben.

Review Brooklyn

Der gefeierte britische Autor Nick Hornby (About a Boy, Fever Pitch, A long Way down) lieferte das Drehbuch für diesen Film, der auf einem Buch von Colm Toibin basiert. Damit steht das Fundament für eine einfühlsame Liebesgeschichte, die verschiedene Generationen anspricht.

Fernab vom digitalen Zeitalter hat so eine Auswanderung einen immensen Schritt bedeutet. Keine regelmäßigen Skype sessions und WhatsApp Chats, keine Snapchat Videos und Bildertagebücher auf Instagram – die Realität für die 1950er Jahre hieß. dass man im schlimmsten Fall seine Familie und Heimat nie wieder sah. Saoirse Ronan und Fiona Glascott spielen die Tragik und Hoffnung dieser Entscheidung glaubwürdig und voller Emotion.

Brooklyn ist eine herzerwärmende, romantische Geschichte über Immigration, Liebe, Familie und New York. Es geht aber auch um Heimweh – das Gefühl, dass man sich nach einem Ort sehnt, den man einst auf jeden Preis verlassen wollte. Fans von großen Romanzen werden sich verlieben in die Charaktere, die Sets, die Kostüme und allen voran natürlich die herzzerreißende Liebesgeschichte und die Entscheidungen, die wir im Leben treffen müssen.

Brooklyn ist wie eine Zeitreise in der alles nicht einfacher, aber besser scheint. Und das macht einen beim Schauen etwas wehmütig. Man bekommt selbst wenn man selbst nicht in der Zeit gelebt hat, das Gefühl „das waren die guten alten Zeiten“.

Fazit Brooklyn

Nichts für Grobschlächtige! Brooklyn ist eine klare Empfehlung an alle, die dem Alltag für knapp zwei Stunden entfliehen wollen in  eine andere Zeit.

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[reibeisen]

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2 Gedanken zu “Filmkritik: Brooklyn – Eine Liebe zwischen zwei Welten

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