Filmkritik: Captain America – Civil War

Team Cap or Team Iron Man?

Marvel beschert uns den nächsten Kinohit – CAPTAIN AMERICA – CIVIL WAR. Superhelden im Überlauf versprechen einen Film, den man fast als dritten Avengers bezeichnen könnte. Können Cap und sein Team mit dem Originalteam mithalten?


Quelle Trailer:Marvel Deutschland

Handlung:

Trotz all der Leben, die die Avengers gerettet haben, sieht die Regierung nur die Zerstörung. Superhelden sind eine Gefahr und müssen unter der Kontrolle der Regierung stehen. Doch Captain America will das nicht zulassen, während Tony Stark sich auf die Seite der Regierung schlägt. Dem nicht genug, erfolgt ein Anschlag auf den König von Wakanda – verübt vom Winter Soldier. Doch Cap glaubt an die Unschuld seines Freundes und heizt den Konflikt unter den Helden noch mehr an.

Kritik:

Bereits seit dem ersten Trailer für CAPTAIN AMERICA CIVIL WAR war das Warten für mich eine Qual. Ich erwartete Großes und wollte den Superhelden-Krieg um keinen Preis verpassen. Midnight Premiere Screening war daher Pflicht. Ich würde nicht enttäuscht – der Schlafentzug hat sich gelohnt.

CIVIL WAR steht hoch im Kurs der beste Marvel Film des aktuellen Kinojahres zu werden – auf unserer Hitliste wird er zumindest ziemlich weit oben stehen. Nachdem uns Marvel mit der Fortsetzung der Avengers und Ant-Man eher auf einem Standard-Level blieb, scheinen sie sich in diesem Jahr mit ihren Fans versöhnen zu wollen.

Im Mittelpunkt steht natürlich der Konflikt um unsere Helden. Daher dürfen wir nicht ganz so viel Witz wie üblich erwarten. Dennoch schafft es Marvel einige Schmunzler und Lacher in die Handlung einzubauen, ohne die Stimmung zu stören. Haltet Ausschau nach der Szene mit Bucky und Falcon im Auto – my favorite.

Wir müssen natürlich zugeben, Konflikte zwischen den Mitgliedern der Avengers sind nichts Neues – auch in den vergangenen Produktionen hatten wir davon reichlich. Doch wirkt es als hätte Marvel diese genutzt um auf diesen großen Clash hinzuarbeiten. Denn so etwas haben wir noch nie gesehen. Allerdings kann ich nicht immer ganz die Motivation von Tony nachvollziehen (ja ich gestehe, #TeamCap).

Da uns der Civil War aber einen ultimativen Kampf von etwa 17 Minuten liefert, kann ich darüber wohl hinwegsehen. Unsere Helden halten sich auf dem Flughafen Leipzig-Halle nicht gerade zurück – kein Wunder das Flugpreise von London nach Leipzig so teuer sind. Dieser Kampf ist es jedoch Wert. Jeder kommt zum Einsatz und darf seine Stärken zeigen. Scarlet Witch trumpft endlich auf und zeigt was sie kann – so hab ich mir das gewünscht, denn aus den Comics weiß ich was meine Scarlet Witch kann. Lediglich Vision geht ein bisschen unter – wirkte er bei Avengers 2 noch wie eine Übermacht, merkt man jetzt kaum noch etwas davon.

Auch Bösewicht Baron Zemo verschwindet leider in der Masse geballter Action und Superhelden. Daniel Brühl macht seine Sache echt gut. (BTW: Im OV erwartet euch ein eher russisch angehauchter englischer Akzent, dafür aber perfektes Deutsch – interessante Mischung) Seine Motive und sein Background ebenso wie seine Taten werden jedoch nicht tiefgründig erklärt, sondern eher neben erwähnten. Dabei ist sein Komplott ziemlich geschickt. Dennoch hat man am Ende das Gefühl – es hätte auch ein anderer Bösewicht aus dem Marvel-Universum sein können, ohne das es aufgefallen wäre.

Aus diesem Grund wirkt die Geschichte um Zemo anfangs etwas lose und vom Konflikt an sich abgetrennt. Zu Beginn erscheint es als hätten wir 3 Handlungsstränge und man kann sich noch nicht so genau vorstellen, wie sich diese zusammenfügen sollen. Nach relativ kurzer Zeit ergibt sich eine Verbindung. Aufgrund der Filmlänge von 2 1/2 Stunden wirkt die Handlung nicht gequetscht, dennoch bleibt das Spannungslevel kosntant auf einem relativ hohen Niveau.

Fazit:

CAPTAIN AMERICA CIVIL WAR kann mit den Erwartungen der Fans mithalten. Ein Marvel-Action-Hit, dem es an fast nichts fehlt. Sicher einige Klischees hier und da aber schließlich ist es auch Marvel. Ich bin zumindest Fan!

09-couchpotatos-neu

 

[atari]

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4 Gedanken zu “Filmkritik: Captain America – Civil War

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