Filmkritik: Deadpool

Green Lantern ade – Deadpool is about to kick ass

Ryan Reynolds ist zurück als Superheld oder so ähnlich. DEADPOOL beschert uns den Marvel-Hit des Jahres. Seid gespannt auf jede Menge Witz und Gewalt.


Quelle Trailer:FoxKino

Handlung:

Wade Wilson ist ein ehemaliger Special-Ops Kämpfer, der sein Geld als privater Hitman verdient. Mit Freundin Vanessa ist er überglücklich und verfällt schon fast in schnulzige Gedanken. Doch eine Krebsdiagnose bringt sein Leben völlig aus den Bahnen. Die Rettung bietet Ajax aka Franics – sein geheimes Forschungsprojekt versucht Mutationen hervorzubringen, die Menschen zu Übermenschen a la den X-Men machen soll. Als sich Wade ein seine Hände begibt und erfährt, dass er als Supersoldat missbraucht werden soll, versucht er zu fliehen. Seine Mutation ist gelungen, doch sein Gesicht ist entstellt – er schwört Rache an Francis.

Kritik:

DEADPOOL erfüllt einfach die Erwartungen. Ryan Reynolds enttäuscht als Marvel-Held diesmal nicht – er macht alles wieder gut, was er als GREEN LANTERN für DC versäumt hat.

DEADPOOL ist einfach lustig, nahezu urkomisch. Natürlich sind die meisten Witze eher derbe, flach und sexistisch und damit humoristisch nicht gerade anspruchsvoll, aber wer bei Deadpool eine andere Art Humor erwartetet ist selber Schuld. Zudem gilt hier das schlagende Argument – erlaubt ist was unterhält.

Unterhaltung pur ist garantiert. Die Handlung entwickelt sich trotz zahlreicher Flashbacks relativ rasant. Eine Punchline folgt der anderen. Genauso schnell ergießen sich die Referenzen zu Hollywood, Marvel und anderen Superhelden. Doch auch wer kein Marvel-Fan ist und nicht immer jeder Anspielung folgen kann, kommt auf seine Kosten.

Fans wird es freuen, dass mit einigen von Deadpools Andeutungen zur realen Welt in gewisser Weise der Fakt umgesetzt wird, dass sich Deadpool in einigen Comic-Reihen dessen bewusst ist, das er selbst nur eine Comic-Figur ist. Dies über Referenzen zu realen Schauspielern oder dem Marvel Studio einzubinden ist wirklich clever – es erzeugt Lacher und wirft für Nicht-Fans kaum Fragen auf oder verwirrt.

Reynolds versucht aus den limitierten Voraussetzungen für schauspielerische Leistungen (kurz: die Maske) wirklich das Beste zu machen. Die Mimik wird übertrieben um sie überhaupt erkennbar zu machen. Aber die größte Leistung erbringt er mit seiner Stimme bzw. Betonung – daher unbedingt im OV schauen. Gekonnt setzt er Akzentuierungen ein, betont einzelne Silben, nutzt die Dehnung von Worten etc. Die Stimme ist sein Werkzeug – Lacher wirken umso besser.

Natürlich kommen wir um einige cineastische Klischees und Standards nicht drumrum. Doch damit es nicht langweilige wird und die Zuschauer nicht zu enttäuscht sind, macht Deadpool einfach seinen Spaß daraus. Die Superhelden-Landung oder der trotzige Teenager werden prompt aufs Korn genommen. So gefällt uns unser Lieblings-Nicht-Held.

Fazit:

DEADPOOL ist einfach schlichtweg unterhaltsam. Marvel Comics (wenn auch eine Fox-Produktion) liefert damit einen mehr als gelungenen Start ins Superhelden-Jahr 2016. Unbedingt anschauen und abfeiern.

08-couchpotatos-neu

 

[atari]

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Ein Gedanke zu “Filmkritik: Deadpool

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