Mini-Kritiken: Spotlight, Room & The Revenant

Wir sind wieder gönnerhaft und bieten euch 3 Filmkritiken zum Preis von einer. In unseren Short-Reviews tummeln sich dies mal ROOM, SPOTLIGHT und THE REVENANT.

Spotlight


Quelle Trailer:ParamountPicturesGER

Handlung:

Das investigative Journalistenteam „Spotlight“ des Boston Globe ist einer unglaublichen Story auf der Spur. Ein katholischer Priester steht im Verdacht einen kleinen Jungen sexuell belästigt zu haben. Je tiefer die Journalisten graben umso mehr Schrecken entdecken sie. Immer mehr Opfer und immer mehr Täter der Kirche treten zu Tage. Die Story scheint einen globalen Skandal zu umfassen. Kann das Team die Wahrheit herausfinden und der Welt mitteilen?

Kritik:

SPOTLIGHT ist ein Enthüllungskrimi, der seine Spannung eher langsam aufbaut. Er überzeugt mit brutaler Realität, einem sensiblen Thema und echten Emotionen. Gleichzeitig werden moralische Fragen a la Enigma und IMITATION GAME aufgeworfen – wann ist es an der Zeit die Wahrheit zu präsentieren. Die Darsteller nehmen sich eher zurück und lassen die Geschichte selbst wirken. Besonders ergreifend wirkt der Abspann – dieser wurde gekonnt eingesetzt um den Zuschauer sprachlos zurückzulassen. Tatsächlich saß jeder Kinogast erst einmal einige Minuten still da, bevor irgendjemand in der Lage war den Kinosaal zu verlassen.

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Raum / Room


Quelle Trailer:Universal Pictures Germany

Handlung:

Jack kennt nur eine Welt – Raum. Raum ist echt und alles, was im Fernsehen gezeigt wird ist Schwindel und Magie – Bäume existieren nicht. Jack lebt mit seiner Mutter in einem Raum, in dem es nur das Nötigste gibt. Sie sind eingesperrt und jede Nacht kommt ihr Entführer vorbei um sich zu seiner Mutter zu legen. Um dem Schrecken der Wahrheit zu entgehen, wurde Jack von seiner Mutter im Glauben erzogen, dass nur Raum echt ist. Doch der Mutter wird es zu viel und sie erspinnt einen gewagten Plan, der beiden die Flucht ermöglicht. Werden sie in der Realität zurecht kommen?

Kritik:

RAUM ist ein Film, der den Zuschauer bereits zu Beginn emotional wie athmosphärisch mitnimmt. Die bedrückende Enge von Raum übertragt sich direkt. Mitleid, Wut und Mut werden beim Schauen entfacht. Man kann die Flucht kaum erwarten. Auch danach wird es nicht langweilig. Besonders der kleine Jack gewinnt das Herz eines jeden. Er scheint die Rolle des Erwachsenen und wahren Retters zu übernehmen, während seine Mutter unter Schuldgefühlen zusammenbricht. Am Ende bleibt nur Gerührtheit und ein echtes Gefühl der Katharsis.

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The Revenant – Der Rückkehrer


Quelle Trailer:FoxKino

Handlung:

Trapper Hugh Glass ist Teil der Truppe um Captain Henry. Als die Gruppe von Indianern überfallen wird, müssen sie in die Wälder fliehen. Dabei wird Hugh von einem Bären angefallen und schwer verwundet. Der Captain beschließt Hughs Sohn, Fitzgerald und Bridger zurückzulassen, damit sie ihn sobald er stirbt in Ehren begraben können. Doch Fitzgerald hat andere Pläne, tötet heimlich Hughs Sohn und lässt Hugh zum sterben zurück. Von Rache und Trauer um seinen Sohn gepackt, entsteht in Hugh ein starker Überlebenswille und er macht sich auf die Suche nach Fitzgerald. Kann er Rache nehmen?

Kritik:

THE REVENANT ist für mich kein Film über Rache. Es ist ein Film über Lebenswillen und den Kampf zurück ins Lebens. Der Film ist als Reise zurück vom Rande des Todes zum Lebens aufgebaut. Dabei wird nichts beschönigt und die brutale Realität präsentiert. Dies ist kein Spaziergang – wenngleich es manchmal an einen ewig-währenden Marathon erinnert. DiCpario und Hardy sind Top und können über die gewisse Langatmigkeit hinwegtrösten.

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[atari]

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