Filmkritik: Home, Fast & Furios 7 und The Voices

Wir bieten euch 3 für 1 – Home, Fast & Furios 7 und The Voices. Sind diese unterschiedlichen Filme einen Kinoabend wert?

out of cinema: Home – Ein smektatukäler Trip

Quelle Trailer: FoxKino

Handlung:

Die Boov sind ein friedliches und ängstliches Volk. Daher flüchten Sie vor ihrem bösen Feind zu immer neuen Planeten. Der Alien Oh, der von allen gemieden wird, kommt nun mit seiner Rasse auf der Erde an. Um Platz für die Boov zu schaffen, werden die Menschen auf eine Insel geschafft. Nur das Mädchen Tip und ihre Katze bleiben zurück. Als Oh ausgestoßen wird, sieht er in Tip und ihrer Suche nach ihrer Mutter, die Chance, zu flüchten und vielleicht Freunde zu finden.

Kritik:

Auf neue Animationsstreifen freuen wir uns ja immer noch wie kleine Kinder. Doch unsere Ansprüche sind mittlerweile natürlich höher, als als kleiner Stöpsel. Wir brauchen Witz, Charakterentwicklung, eine rührende Story, Spannung und Kreativität. Home erfüllt sicher viele Punkte, doch auch nur die Basis-Version. Obwohl sich der kleine Oh z. B. von einem Angsthasen zu einem mutigem, treuen Kerlchen entwickelt, ist dies doch vorhersehbar. Kreativität, etwas Neues, das macht eben den Unterschied. Dieser Funke fehlt hier etwas. Wir haben eine süße Story, bei der gelacht und geweint werden kann, keine Frage. Doch irgendwie fehlt das gewisse Etwas, das Home besonders macht. Pluspunkte gibt es aber für die englische Original-Synchronisation – Jim Parsons liefert ein Parade-Beispiel an merkwürdigem Akzent (da kann Dtl. leider nicht mithalten).

07 von 10 Couchpotatoes. Die Couchpotato ist das Maskottchen, eine Comic-Kartoffel.

out now: Fast & Furios 7

Quelle Trailer: Universal Pictures Germany

Handlung:

Deckard Shaw will seinen Bruder rächen. Dafür will er sich jeden aus Doms Crew einzeln vornehmen. Das lässt Dom nicht auf sich sitzen, ruft seine Crew zusammen und macht sogar mit der Regierung gemeinsame Sache, um Shaw aus dem Verkehr zu ziehen. Während dem spannendem Race um die Welt kämpft Letty mit ihrem Gedächtnis und Brian mit seiner Rolle als Familienvater.

Kritik:

Alle guten Dinge sind sieben – zumindest wenn es um Fast & Furios geht. Die Crew ist endlich wieder vereint und wir dürfen ein letztes Mal Paul Walker feiern. Den Machern ist mit Pauls Bruder und der CGI-Technik ein echtes Wunder gelungen – die Brüder waren nicht voneinander zu unterscheiden. F&F bleibt seinem Motto treu – fette Karren, knallharte Action und heiße Girls. Übertriebener kann man diese Mischung auch nicht darstellen – doch waschechten Fans ist das egal. Macht die Stunts noch unrealistischer, die Explosionen noch größer und die Dialoge noch platter – egal, so lieben wir Fast & Furios. Das ist die Mischung, die uns unterhält und die Crew (besonders deren Zusammenspiel), die uns ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Doch auch viele Tränen erwarten euch – spätestens wenn Vin und Paul die letzte Fahrt antreten – Lie down, try not to cry, cry a lot. Wir geben als Fans einen Nostalgie-Bonuspunkt.

08 von 10 Couchpotatoes. Die Couchpotato ist das Maskottchen, eine Comic-Kartoffel.

coming soon: The Voices

Quelle Trailer: AscoteEliteFilm

Handlung:

Jerry ist ein liebenswerter, aber unscheinbarer Mann, der in einer Badewannenfabrik arbeitet. Doch was keiner weiß, Jerry ist schizophren und befindet sich in Behandlung. Eines Tages fährt er seine Kollegin Fiona nach Hause, in die er schon länger verliebt ist. An diesem Abend kommt es zu einem schrecklichen Vorfall, der Jerrys böse Seite zu Tage bringt und sein Leben aus der Bahn wirft.

Kritik:

Ryan Reynolds, der Schmuseboy, sowie Gemma Arterton und Anna Kendrick, die hübschen Singstimmen, in einem Film über Schizophrenie, Mord und Halluzinationen? Ja, das funktioniert. Der Film beschert uns vielleicht keine großen Spannungsspitzen aber dafür jede Menge Awkwardness – und das ist genau, was diese Geschichte braucht. Reynolds zeigt endlich mal, dass er tatsächlich gewisses Schauspieltalent mitbringt. Immer mehr driftet Jerry von der realen Welt ab und immer öfter bekommen wir sein wahres Ich und seine wahre Umgebung zu sehen. Gerade diese Perspektivenwechsel, die mit Licht und Setting eine ganz andere Atmosphäre schaffen, sind gut gelungen. Am Ende wartet ein so skurriles Finale, das einem kaum Worte lässt. Man verlässt diesen Film und denkt „Häh?“- aber dennoch fühlt man sich unterhalten, eben auf andere Art.

07 von 10 Couchpotatoes. Die Couchpotato ist das Maskottchen, eine Comic-Kartoffel.

 

[atari]

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4 Gedanken zu “Filmkritik: Home, Fast & Furios 7 und The Voices

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