Filmkritik: Maleficent – Die dunkle Fee

Sechsfach-Mama Angelina Jolie als kinderhassende kaltherzige böse Fee und die grausige Lehrerein Dolores Umbridge aus „Harry Potter und der Orden des Phönix“ als liebevoll umsorgende Pixie – kann das funktionieren? Oh ja!

Handlung:

Die schöne und unschuldige Fee Maleficent ist Verteidigerin der Moore, in denen Zauberwesen und Feen im friedlichen Einklang leben. Eines Tages wird das Gebiet von einer feindlichen Armee aus dem Menschenreich bedroht. Maleficent versucht ihre Heimat mit allen Mitteln zu beschützen und fasst Vertrauen in den Menschen Stefan, der vorgibt sie warnen zu wollen – ein fataler Fehler! Stefan führt Maleficent hinters Licht um König zu werden und beraubt sie ihrer Flügel. Durch den Verrat kaltherzig und böse geworden, schwört die Fee Rache und verflucht König Stefans neugeborene Tochter Aurora…

Kritik:

In dem düsteren Disneyfilm erfahren wir mehr über die dunkle und bedrohliche Maleficent, die das unschuldige Baby Aurora mit einem Fluch belegt. Der Zeichentrick „Dornröschen“ von 1959 diente als Orientierungsvorlage für das dunkle Fantasy-Abenteuer.

Wir erleben eine phantasievolle Welt voller mystischer Wesen, Feen, Pflanzen und Baumwurzelmonster (I am NOT Groot), bei der wir den 3D-Aufschlag im Kino verschmerzen können, die jedoch auch in 2D ein Augenschmaus ist. Die Disney-Studios haben einen Mix aus Real- und Animationsfilm vorgelegt, der nicht nur durch märchenhafte Kulissen, sondern auch fantastische Kostüme überzeugt.

Angelina Jolie ist mit ihren scharfen Gesichtszügen wie gemacht für eine strenge, arrogante böse Fee – die übertrieben kantigen Wangenknochen sind allerdings zu viel des Guten. Nichtsdestotrotz überzeugt sie in ihrer Rolle, in der sie bereits durch Blicke Schaudern verbreitet. Elle Fanning vermittelt das Bild der zauberhaften und unschuldigen Prinzessin Aurora gekonnt und wickelt nicht nur die Zuschauer um den Finger. Es soll nicht zu viel verraten werden, aber: Es ist mal wieder nichts ganz so, wie es auf den ersten Blick scheint.

Man fragt sich zwischendurch, ob ein so düsteres Setting wirklich für Kinder geeignet ist, aber diesbezüglich darf man unbesorgt sein: Im Endeffekt hat „Maleficent“ eine klassische Märchen-Dramaturgie.

Fazit:

Dramatisch, witzig, eindrucksvoll – Düsterer Disneyfilm mit wunderschöner geheimnisvoller Märchenwelt, die trotz aller Kälte und Dunkelheit das Herz erwärmt.

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[reibeisen]

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3 Gedanken zu “Filmkritik: Maleficent – Die dunkle Fee

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